OneLoveOneWorld Schulpatenschaften unterscheiden sich von vielen anderen Schulpatenschaften, da OneLoveOneWorld keinen Vertrag mit einer Schule abgeschlossen hat und somit nicht nur die Kinder sponsert, die diese ausgewählte Schule besuchen. Die Mitarbeiter von OneLoveOneWorld suchen genau die Kinder und die Familien, die höchstwahrscheinlich von alleine nicht einmal die Türschwelle einer Schule betreten würden. Wir setzten uns jeden Tag mit verschiedenen Zielgruppen und Bezirken auseinander, um Kinder und Familien aufzuspüren, die mit multidimensionellen Problemen( z.B. extremer Armut, unzumutbaren Lebensbedingungen und Umfeld, Tod eines Familienmitgliedes, Krankheit, Kinderarbeit etc.) zu kämpfen haben.
Mit einer Schulpatenschaft stärken Sie die ganze Familie;
- Ermöglichen den Kindern eine sichere Zukunft;
- Schaffen Raum für die Mutter der Kinder um arbeiten zu gehen;
- Gewährleisten Erziehungs- und Familienhilfe;
- Finanzieren im Einzelfall Krankheitsbehandlungen.
Alle Familien die Teil des OneLoveOneWorld Hilfenetzwerkes sind werden je nach Bedarf bis zu einmal in der Woche besucht, um zusammen mit der Familie die größtmöglichste Verbesserung der Lebenssituation aller Familienmitglieder zu erreichen.
Somit finanzieren Sie mit 20 Euro im Monat
- Schulgebühren
- Schuluniform (Pflicht)
- Examskosten
- eine in der Schule eingenommen warme Mahlzeit
- Kleidung für das Kind
- und Familienhilfe.
Als Pate können Sie jederzeit an der schulischen Entwicklung des Kindes teilnehmen.
Wir haben bereits Paten für Anshu, Sita, Jamuna, Ganga, Rohan, Anita, Anil, Asish, Rojina, Sadina, Sima, Chadani und Ramesh. Vielen Dank an die Paten, die diese Schulpatenschaften übernommen haben. Diese Kinder können nun Dank Ihnen zur Schule gehen. ______________________________________________________________________________________________________________
Schulpatenschaften zu vergeben
Sandesh, 5 Jahre alt
Bevor Sandesh vor gut zwei Wochen in unsere Wohngruppe gezogen ist lebte er mit seinem Vater in einem ungefähr 10m² großem Zimmer in Lalitpur.
Sandesh Vater kann sich auf Grund von psychischen Problemen und seinem starken Alkoholkonsum nicht um Sandesh und seine Schwester kümmern. Seine Mutter hat Sandesh seid sie die Familie vor 3 Jahren verlassen hat nicht mehr gesehen. Sandesh und seine Schwester hatten bisher nicht die Möglichkeit wie normale Kinder aufzuwachsen, da es zu Hause sogar an dem Grundlegendsten wie Essen und warmer Kleidung gemangelt hat.
Ranjita, 7 Jahre alt
Ranjita ist Sandeshs ältere Schwester. Im Alter von 6 Jahren wurde Ranjita zum ersten Mal weg gegeben um in einem anderen Haushalt zu arbeiten. Für die meisten von uns mag dies unvorstellbar klingen, aber Ranjita musste in diesen jungen Jahren schon einer anderen Familie durch Hausarbeit dienen. Nun lebt Ranjita, wie ihr Bruder in unserer Wohngruppe und kann sich wie ein normales Kind entwickeln. Sowohl für Sandesh als auch für Ranjita suchen wir einen Parten, der die Schulbildung für die beiden übernimmt, die von nun an die Nurserey besuchen.
Ram ist 6 Jahre alt und lebt mit seinen Eltern in einer Ziegelsteinhütte, auf dem Gelände der Ziegelsteinfabrik. OneLoveOneWorld arbeitet mit den Eltern zusammen und konnte vereinbaren das Ram zur Schule gehen kann. In drei Monaten wird die Familie wieder nach Rolpa, in die Nähe der indischen Grenze ziehen. OneLoveOneWorld wird die Familien der Ziegelsteinfabrik begleiten und in Rolpa eine geeignete Schule für die Kinder suchen. Bis dahin besucht Ram die Schule in der Nähe der Ziegelsteinfabrik in Kathmandu.
Da die Familien jedes Jahr von November- April in Kathmandu sind und die restlichen Monate in Rolpa, haben wir die Möglichkeit ein Netzwerk für die Kinder der Arbeiter aufzubauen, um so zu verhindern das die Kinder zur Kinderarbeit gezwungen werden.
Individuelle Unterstützung:
Bikash Sahani- 9 Monate alt
Bikash ist erst neun Monate alt und wächst unter Umständen auf, die nur die wenigsten von uns bisher gesehen und erlebt haben. Wir haben den Fall der Familie Sahani schon einmal vorgestellt und Spender gefunden, die die beiden Geschwister Sima und Chadani unterstützen, damit sie die Schule besuchen können. Im Folgenden noch mal ein kurzer Überblick der Lebenssituation, der Familie Sahani.
Frau Sahani wohnt mit ihren drei Kindern in einem Slum am Flussufer in Kathmandu.
Andere Slumbewohner haben unseren Mitarbeiter auf die vorherrschende Situation der Familie aufmerksam gemacht. Frau Sahani wurde von ihrem Ehemann verlassen. Dieser hat das gemeinsame Haus verkauft und hat eine andere Frau geheiratet. Zum Glück hat Frau Sahini daraufhin eine Hütte in einem Slum gefunden, in der sie leben kann. Sie besitzt kein Eigentum, die Hütte hat sie von einer alten Frau aus dem Slum gestellt bekommen.
„Oft gibt es am Abend nichts zu essen für die Kinder“, sagen Bewohner des Slums.
Wir sehen keinen anderen Weg als die Mutter für ein Jahr lang finanziell zu unterstützen, da sie nicht nur finanzielle am Limit lebt, sondern auch keine Möglichkeit besteht den 9 Monate alten Bikash in so jungen Jahren in ein Day Care Center zu schicken. Dazu kommt, dass Bikashs Mutter die einzige Person in dem Slum ist, die auf ihn aufpassen kann, da niemand sonst in der Community bereit dazu ist, geschweige denn Zeit hat.
Dies bedeutet dann letztendlich, dass die Mutter an sich keine Möglichkeit hat arbeiten zu gehen.
Aus diesem Grund suchen wir für Bikash nach einem Paten, der gewillt ist die ganze Familie zu unterstützt. OneLoveOneWorld wird der Familie pro Monat die nötige Reisration, Kleidung und finanzielle Hilfe (30Euro) zukommen lassen, damit die alleinstehende Mutter mit ihren drei Kindern, bis Bikash ins Day Care Center gehen kann, überlebt. Um die Ausnahme dieser Hilfe umschließend abzusichern werden wir einen Vertrag abschließen, der unsere Hilfe bis auf ein Jahr begrenzt und beidseitige Bedingungen klar formuliert. In einem Jahr wird Bikash dann ins Day Care Center gehen und Frau Sahani wird wieder regelmäßig einer Arbeit nach gehen können.
Möchtest du weitere Projekte von OneLoveOneWorld e.V. unterstützen besuche unsere Spendenseite
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An dieser Stelle möchten wir Euch mitteilen, dass Paten keinen persönlichen Kontakt zu den Kindern aufbauen können.
Wir verschicken einen jährlichen Bericht über die Entwicklung des Kindes, ein Photo und die Schulzeugnisse per Email.
Wenn der Pate/die Patin jedoch zu Besuch in Nepal sind, kann er/sie Sie die Familie besuchen.
Für uns würde das verschicken von gemalten Bildern und versenden von Briefen einen administrativen Aufwand bedeuten.
An anderer Stelle können wir diese Arbeitskapazität sinnvoller einsetzen.
Wir bedanken uns herzlich für Euer Verständnis!



