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Die Eröffnung des Day Care Centers- Patenschaften zu vergeben

Das Day Care Center wurde vor gut einem Monat eröffnet und stolz
können wir schon eine kleine Zwischenbilanz ziehen. Mit der Eröffnung
des Day Care Centers haben wir 15 Kleinkindern aus einer Slumarea in
Kathmandu und deren Familien die Möglichkeit eröffnet eine 6-tägige
Betreuung für 8 Stunden am Tag in Anspruch zu nehmen. Vor allem für
die Mütter der Kinder ist dies eine enorme Entwicklung. Diesen wird
nun ermöglicht regulär ihrer Arbeit nach zu gehen und auch in der
Kindererziehung ein Stückweit entlastet zu werden. Der Hauptgrund der
Eröffnung des Child Day Care Centers (Kindergartens) sind natürlich
die Kinder. Beobachtungen und Umfragen haben gezeigt, dass viele
Kinder fast komplett ohne Betreuung tagsüber aufwachsen oder ältere
Geschwister die Rolle der Kinderbetreuung übernehmen müssen und aus
diesem Grunde nicht in die Schule gehen können. Zudem verursacht die
extrem schlechte hygienische Situation in den Slums viele Krankheiten,
für die vor allem Kleinkindern anfällig sind. Auf Grund der extremen
Armut der meisten Familien in den Slumareas werden diese Krankheiten
nicht konventionell bei einem Doktor behandelt, sondern wird zu Hause
versucht diese mit „alternativer“ Medizin auszukurieren. In dem Day
Care Center bieten wir zusätzlich zu dem pädagogischen Programm die
medizinische Versorgung von kranken Kindern an und einen Plattform, um
mit den Eltern diverse Themen bezüglich Kindererziehung, Versorgung
und Themen, die die ganze Familie betreffen, zu besprechen. So fand am
letzten Samstag zum Beispiel unser erster Elterntag statt, an dem das
bestehende Problem der Unter- und Mangelernährung, unter der viele
Kinder leiden, aufgegriffen wurde. Eine von uns eingeladene Ärztin
besprach mit den Eltern wie diese auch mit wenig Geld eine
ausgeglichene Ernährung gewährleisten können. Zudem klärte sie über
die wichtigsten hygienischen Vorsichtsmaßnahmen und vermeidbaren
Krankheiten auf. Der hygienische Aspekt soll, auf Grund der Nachfrage,
an dem nächstem Elterntag noch mal aufgegriffen werden. Der Elterntag
dient im generellen zunächst dazu den Eltern für alle Fragen bezüglich
des Day Care Centre zur Verfügung zu stehen und zudem eben Themen
gemeinsam zu bearbeiten, die zu einer Verbesserung der familiären
Situation zu Hause führen können. Viele Frauen haben schon nach den
ersten Tagen zu unseren Mitarbeitern vertrauen gefasst und angefangen
von Probleme zu berichten. Das Day Care Center dient somit neben der
Kinderbetreuung zugleich als Anlaufstelle für die Mütter der Day Care
Center Kinder. Bei Problemen bei denen weitere Hilfen, zum Beispiel in
Falle von sexuellem Missbrauch, herangezogen werden müssen besitzen
wir Kontakt zu weiteren Organisation, die auch in den Bereichen
Rechtsvertretung, psychologische Betreuung, Scheidung etc. arbeiten.
Durch die Eröffnung des Day Care Centers geht es nun in unserem Haus
noch bunter zu und tagsüber toben zu den Kindern unserer Wohngruppe
(Obergeschoss), wenn diese aus der Schule zurück kommen, 15 kleine
Kinder (Untergeschoss). Ein sehr wichtiges Anliegen ist uns, dass die
Kinder in unserem Day Care Center einen reibungslosen Übergang von
unserem Centre in die Schule erleben können. Aus diesem Grund und
natürlich auch um die momentanen Kosten des Day Care Centre
abzudecken, möchten wir euch bitten eine Patenschaft für eines unserer
Day Care Centre Kinder zu übernehmen. Mit der Patenschaft von 20 Euro
im Monat sorgst du für eine hochwertige pädagogische Betreuung,
medizinische Versorgung sowie die Verköstigung der Kinder und die
Anschaffung von Lern- und Spielmaterialien. In unserem nächsten
Newsletter freuen wir uns vor allem darauf Euch von der Sozial Aktion
des Berufskolleg Technik des Kreises Siegen-Wittgenstein zu berichten
und Euch unser neu daraus entstandenes Projekt vorzustellen.

Wir wünschen euch ein schönes Osterfest und freuen uns über Anregungen
und Fragen.

 

 

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Migration in Nepal

Den heutigen Blogeintrag  möchten wir dazu nutzen über eine spezielle Zielgruppe zu berichten, der wir in der nächsten Zeit noch mehr Aufmerksamkeit schenken möchten. Im Zuge unseres Schul- und Familien Unterstützungsprojektes haben wir uns mit verschiedenen Zielgruppen auseinandergesetzt, die unter extremer Armut zu leiden haben. Eine dieser Gruppen sind Migranten, die auf Grund von mangelnden Beschäftigungsmöglichkeiten und daraus resultierender Armut von dem Hoch- oder dem Mittelgebirge in das nepalesische Flachland, also von Norden nach Süden, ziehen. Viele dieser Migranten wechseln ihre Heimat nur in bestimmten Jahres Zeiten, da zum Beispiel im Sommer auch im Mittel- und Hochgebirge genug Arbeit zu finden ist, der Winter jedoch von Arbeitslosigkeit charakterisiert ist.

Viele Menschen kommen daher im “Winter“ (beginnend im Oktober und endend im Mai) nach Kathmandu, um zum Beispiel in einer Ziegelsteinfabrik zu arbeiten.

Die Arbeit in der Ziegelsteinfabrik passt sich in etwa dem landwirtschaftlichen Zyklus an. Somit beginnt die Arbeitssaison in der Ziegelsteinfabrik genau dann, wenn die Arbeit in der Landwirtschaft wetterbedingt erlahmt.

Saisonelle Migration ist in fast allen Fällen auf Armut zurück zu führen. Allerdings wird die Armut auch durch die Migration und der Suche nach neuer Arbeit nicht bekämpft. So verdient zum Beispiel in der Ziegelsteinfabrik eine Frau etwa 1 Euro bis 1,50 Euro an einem 10-12 Stunden Tag und ein Mann etwa 2 Euro. Zu dem schlechten Verdienst kommt, dass vor allem die Kinder von der Arbeitsmigration erheblich negativ beeinflusst sind.  So geht mit saisoneller Migration eine hohe Rate von analphabetischen Kindern, eine erhöhte Zahl von Kinderarbeit und Kindersterblichkeit, sowie vor allem der frühzeitige Abbruch der Schule für Mädchen einher. In den letzten Wochen haben wir damit begonnen verschiedene Ziegelsteinfabriken aufzusuchen und die Kinder ausfindig zu machen, die dort arbeiten und nicht zur Schule gehen. In diesem Zuge konnten wir schon einige Kinder in der Schule einschreiben. Für die nächste Saison ist geplant eine Kindertagesstätte in einer oder mehreren Ziegelsteinfabriken zu eröffnen, damit auch kleine Kinder adäquat betreut werden können und nicht die älteren Geschwister von dem Schulbesuch abgehalten werden.

 

Weitere Neuigkeiten sind, dass wir zwei weitere Kinder in die Wohngruppe aufnehmen konnten und somit mittlerweile eine bunt gemischte Gruppe von 9 Kindern in unserem Haus herum tobt. Sandesh und Rajita, unsere beiden neuen Kinder, suchen noch, wie andere von uns betreute Kinder, nach einem Paten, der die Kosten für die Schulbildung übernimmt. Bitte informiert euch auf unsere Homepage über die Geschichte der beiden und lest auch über die der anderen, die noch einen Paten suchen.

Zu guter letzt möchten wir euch noch darüber informieren, dass wir seid 4 Tagen die Türen unseres Day Care Centers geöffnet haben. 14 Kinder im Alter von 2-5 Jahren, die aus extrem armen Verhältnissen stammen,  kommen nun jeden Morgen in unser Center.

Wir freuen uns darauf euch in unserem nächsten Blog mehr über das Day Care Center erzählen zu können.

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Neujahrsartikel

Neujahrsartikel 2012

Neujahrsartikel 2012

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Jübiläumspost

Jubiläum: 2 Jahre  OneLoveOneWorld e.V. in Nepal

Alles begann, mit einem Praktikum. Ein Praktikum, welches Frau Theis in einem Kinderheim absolvierte und Frau York in einer Einrichtung für Leprakranke Kinder und Erwachsene. Natürlich blieb es in dieser Zeit nicht aus, dass wir uns als Sozialarbeiter auch mit weiteren Themen in Nepal und vor allem mit weiteren Projekten und Projektstrategien beschäftigten.  Am Ende unseres Aufenthaltes stand, die sich immer weiter verfestigende Idee, etwas Eigenes auf die Beine zu stellen, um die Kindern in Nepal zu unterstützen. In Deutschland wieder angekommen gründeten wir aus diesem Grund den Verein OneLoveOneWorld.

Das erste Projekt, welches wir in dem folgendem nächsten halben Jahr in Nepal realisiert haben, war ein Music Camp für Waisenkinder und Straßenkinder im März 2010.

Die Wohngruppe für Straßenkinder

Von der anregenden Arbeit mit den Straßenkindern inspiriert, entwickelte sich die erste konkrete Projektidee – eine Wohngruppe für Straßenkinder. Das dies keine einfache Aufgabe ist, war uns von vorneherein bewusst. Jedoch wagten wir uns, nachdem wir einige Unterstützer gefunden hatten, an die ersten Schritte. Vorneherein betrachteten wir die Einbindung der Zielgruppe als so wichtig, dass wir zu Beginn nahezu jeden Tag die Kinder auf der Straße aufsuchten und Aktivitäten mit diesen durchführten. Als dann der richtige Zeitpunkt gekommen war, zogen wir mit acht Straßenkindern in ein von uns gemietetes Haus. Die erste Zeit war von außerordentlichen Turbolenzen geprägt. Für die Kinder bedeutete der plötzliche Drogenentzug und die Umstellen hin zu einem Leben in einem Haus, mit allen Verantwortungen und Aufgaben, die dazu gehören, aber natürlich auch mit der Fürsorge und Unterstützung, die sie plötzlich erfuhren, eine enorme Umstellung.

Es ist schwierig in Worte zu fassen, was vor allem alles in dem ersten halben Jahr der Wohngruppe passiert ist. Da kommen tolle Erinnerungen zusammen und gleichzeitig traurig, lustige und sehr ernste. Am Ende eines Tages oder nun auch rückblickend betrachtet gab es immer wieder Ernüchterung und Hoffnung. Ernüchterung, weil wir, auch wenn wir uns von vorneherein schon mit diesen Gedanken angefreundet hatten, einige Kindern ziehen lassen mussten. Kindern, mit denen wir lange Zeit versucht haben zusammen zu arbeiten, die aber einfach bereits so desozialisiert waren, dass wir uns eingestehen mussten, dass wir zumindest zum jetzigen Zeitpunkt diesen nicht helfen können.

Aber auf der anderen Seite stand immer die Hoffung.

Ein Kind ist zum Beispiel zu seiner Familie zurück gegangen.

Ein weiterer Jugendlicher hat unser Haus verlassen und ist nun in sein eigenes kleines Zimmer gezogen und geht einer Arbeit nach. Ein weiterer Jugendlicher ist in eine befreundete Organisation gezogen und zu guter letzt dürfen wir natürlich nicht die vier Kinder vergessen, die nun schon seit einem halben Jahr sehr stabil in unserer Einrichtung leben.

Auch konnten wir Kinder, die selbst nun nicht mehr bei uns leben in vielen anderen Angelegenheiten wie Konflikten mit der Polizei, im Krankheitsfall und emotional unterstützen. Wir sind trotz aller Rückschlage froh, dass wir einen Ort für Kinder schaffen konnten, die auf der Straße gelebt haben, die zu Hause schreckliche Dinge erfahren haben, die vernachlässigt wurden und einfach Kinder, die ein neues unterstützendes Zuhause suchen. Die Arbeit in der Wohngruppe und um die Wohngruppe herum wird nun auch auf die Aufnahme von Mädchen ausgeweitet.

Wir wollen mehr tun!

In der letzten Zeit haben wir uns sehr auf die Arbeit mit verschiedenen Communities fokussiert, um genau die Kinder zu erreichen, die nicht mehr Zuhause leben können und die unter schrecklichen Bedingungen aufwachsen müssen. Um den professionellen Anspruch unserer Arbeit gerecht zu werden hat Frau Theis eine Umfrage bezüglich der Diskriminierung von Frauen durchgeführt. In derselben Zeit haben wir einen unserer Mitarbeiter verabschieden müssen und gleichzeitig zu unserer großen Freude eine Frau einstellen können, die sich von nun an vor allem um Mädchen in Communities kümmert.

Das Outreach Projekt

Mit dem Start unseres neuen Schulpatenschaftsprojektes hat sich ein weiterer Weg gezeigt, wie man die Menschen in Nepal effektiv durch Bildungspaten unterstützen kann. Anush (7 Jahre alt), die wir zuvor bereits vorgestellt haben, geht nun seit fast zwei Monaten zu Schule. Für sie ist Alltag eingekehrt, der ihr Struktur und Sicherheit gibt. Auch die anderen Familien, die wir unterstützen sind unglaublich dankbar für die Hilfe. Vor allem die Mütter wünschen sich nichts mehr, als dass ihre Kinder Bildung erfahren und nicht das gleiche Schicksal erleiden wie sie. Die Arbeit für die Schulpatenschaften hat uns bisher bereits in Bereiche gebracht, die die meisten Menschen, die schon mal in Nepal waren, höchstwahrscheinlich noch nicht betreten haben. Momentan arbeiten wir in einem Dorf, welches von großer Armut geprägt ist, in zwei Slums und in einer Ziegelsteinfabrik. Die Mitarbeiter von OneLoveOneWorld e.V. konnten in jedem Bereich schon die ersten Schulpaten aufnehmen, die ihr auf unserer Homepage unter der Rubrik „Schulpatenschaften“ findet.

Vor allem die Arbeit mit Menschen, die bereits viel Leid erfahren haben,  bedarf viel Geduld und Rücksicht. So haben zum Beispiel viele Menschen Angst Hilfe anzunehmen, da sie die Befürchtung haben, dass sie enttäuscht werden könnten und die Hilfe nach einiger Zeit einfach wieder abreißt.

Oft können die Familien gar nicht glauben dass ihre Kinder nun zur Schule gehen können. Unser nepalesisches Team und wir arbeiten nun fast täglich mit diesen Menschen, um vor allem eine gute Beziehung aufzubauen und die Kinder aufzuspüren, die bisher noch nicht zur Schule gehen können. Vor allem die Arbeit mit unserer neuen Zielgruppe hat gezeigt, dass noch viel getan werden muss. Ganz klar ist, dass vor allem Frauen und Mädchen die Verlierer in Nepal darstellen. Viele Frauen habe nie die Chance Bildung zu erfahren und müssen sogar während der Schwangerschaft hart arbeiten und beispielsweise 10 Stunden am Tag Ziegelsteine schleppen. Dazu kommt, dass häusliche Gewalt in Nepal enorm hoch ist und es einfach kaum Möglichkeiten für die Frau gibt, dieser zu entfliehen und auf eigenen Beinen zu stehen. Aus diesem Grunde arbeiten wir weiterhin an Projektideen, die die Rechte der Frau und ihrer Kinder schützen. Nun hängt es natürlich wieder von der Finanzierung ab, in welchem Rahmen sich die Unterstützung realisieren lässt.

Im Jahr 2012

Unsere Projektideen für 2012 gehen in die Richtung Kleinkinderbetreuung, Ausbildung und Fortbildungen von Frauen, und Anstoßfinanzierung durch Mikrokredite.

Bitte schaut regelmäßig auf unsere Homepage nach den Schulpatenschaften und ermöglicht mit 20 im Monat, dass ein Kind die Schule besuchen kann. Momentan warten Rojina, Simran, Anita, Anil, Ashis und Bishal noch auf einen Paten.

Bitte habt Verständnis dafür, dass wir Patenschaften, die schon vergeben sind aufgrund des Datenschutzgesetzes von der Seite löschen.

Wir freuen uns jeder Zeit über Feedback und Menschen, die sich aktiv für den Verein einsetzten. Wir wünschen euch eine schöne Adventszeit. Zudem werden wir uns bei euch noch vor dem Ende dieses Jahres mit Weihnachtspost melden.

Herzliche Grüsse aus Kathmandu,

Eurer OneLoveOneWorld Team

Laxmi, Rajan, Steffi und Leonie

 

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Aktion “Motorroller für Kathmandu”


Familienarbeit auf Dörfern- Das Outreach-Project

Familienarbeit auf Dörfern- Das Outreach-Project

 

Wir haben eben auf betterplace eine Spendenaktion gestartet und brauchen dafür deine Unterstützung.

Betterplace ist eine Plattform für soziales Engagement: Menschen, die Unterstützung brauchen, treffen hier auf Menschen, die helfen wollen. Mit unserer Aktion “Ein Motorroller für Nepal” möchten wir die Projekte des Vereins OneLoveOneWorld unterstützen, willst Du mithelfen?

Mitmachen ist ganz leicht: Mit ein paar Euro bist auch Du dabei und kannst eine richtig gute Sache unterstützen. Klicke jetzt auf den folgenden Link:

Rollerspende

 

Du kannst uns jederzeit eine Email schicken und uns zu unserer Spendenaktion Fragen stellen mail@onelove-oneworld.org

Eure Leonie York und Stephanie Theis

 

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Schulpaten gesucht

In den letzten Wochen haben wir eine Forschung bezüglich Frauen Diskriminierungen in ländlichen Gegenden durchgeführt und haben dabei die Bekanntschaft mit einer Familie gemacht, die sich in einer äußerst schwierigen Situation befindet.
Die Familie besteht aus 7 Familienmitgliedern. Parbaci, ist 30 Jahre alt und Mutter von fünf Kindern, die sie alleine großzieht. Ihr Mann ist vor vier Monaten nach Malaysia gezogen, um dort Arbeit zu finden, da es auf dem Dorf keine Möglichkeit für ihn gab Geld zu verdienen. Seitdem er seine Familie verlassen hat, hat er nichts mehr von sich hören lassen. In Parbacis Haus, das aus Lehm gebaut wurde und sich am Rande des Dorfes befindet, wohnen die fünf Kinder und ihre Schwiegermutter.
Die Familie gehört der Kaste der Unberührbaren an und erfährt dies täglich durch die Diskriminierung durch einige Dorfbewohner.
Jeden Tag in der früh um sechs macht sich Parbaci auf den Weg ins Dorf, um Arbeit zu finden. Den Lohn, den sich an einem Tag erwirtschaften kann beläuft sich auf 1,00- 1,50 Euro. Da sie die einzige Person ihrer Familie ist die einer entlohnten Tätigkeit nachgehen kann ist dies das einzige Geld was der 7-köpfigen Familie zur Verfügung steht.

Um die Bedeutung dieser Summe deutlich zu machen, hier eine kleine Auflistung von Preisen.

1 Kg Reis 60 RS (60 Cent)

1 Kg Tomaten 60 RS (60 Cent)

1 l Öl (130 Cent); Butter, 250g (1 €)

Als wir sie nach ihrem größten Wunsch fragten, sagte sie:

„ Ich möchte, dass meine Kinder Bildung bekommen, wie die Anderen auch “.

OneLoveOneWorld e.V. möchte Ihr helfen, indem wir die Schulbildung für die Kinder finanzieren. So bekommen die Kinder nicht nur Bildung, sondern zusätzlich wird die Mutter entlastet. Von dem Zeitpunkt an, wenn die Kinder zur Schule gehen muss sie sich keine Sorgen mehr über das tägliche Mittagessen für die Kinder machen und kann regulärer Arbeit nachgehen. Da vier ihrer Kinder nun die Schule besuchen und das Jüngste von der Schwiegermutter versorgt wird, hat sie erhöhte Chancen mehr erwirtschaften zu können und ihre finanzielle Situation zu verbessern.

Wir werden die Familie weiterhin begleiten und würden uns freuen, wenn Du eine Patenschaft übernimmst. Wir brauchen noch Paten für zwei der drei Kinder:

Melde dich bei OneLoveOneWorld e.V. und sende eine Email an mail@onelove-oneworld.org wenn du Interesse an der Übernahme einer Schulpatenschaft hast.

 

Rohan braucht noch einen Schulpaten

Rohan braucht noch einen Schulpaten

Rohan ist vier Jahre alt und besucht von jetzt an die Nusery Class der Secondary English Boarding School.

 

Ganga braucht einen Schulpaten

Ganga braucht einen Schulpaten

 

 

 

 

Ganga ist 7 Jahre alt und Jamunas (s.u.) Zwillingsschwester. Sie besucht ebenfalls von nun an die Nusery Class da sie mitten im Schuljahr angefangen hat. Ab April 2012 wird sie zusammen mit ihrer Schwester in die 1.Klasse gehen.

 

 

 

 

Jamuna hat bereits eine Patin gefunden

Jamuna hat bereits eine Patin gefunden

 

 

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Auf zu neuen Taten

Artikel aus dem Siegerlandkurier vom 04.09.2011

Über ein halbes Jahr waren die Siegenerinnen Stephanie Theis und Leonie York in Kathmandu und haben dort eine Wohngruppe für nepalesische Straßenkinder eröffnet. Nun waren sie eine längere Zeit im Siegerland, um Werbung für ihr Projekt zu machen. Nun geht es bald wieder zurück nach Nepal. Was sich in der Zwischenzeit alles getan hat, erzählen die beiden in ihrem 10. Bericht unserer Serie „Zwei Engel auf dem Dach der Welt“.

„Nächsten Monat werden wir wieder in Nepal sein und unsere Projekte direkt begleiten können. Die Zeit in Deutschland haben wir gut nutzen können um unser bestehendes Projekt „Die Wohngruppe für Straßenkinder in Kathmandu“ der Öffentlichkeit vorzustellen. Wir freuen uns über die positiven Reaktionen und über die Unterstützung, die wir bekommen, um das Projekt nachhaltig fortbestehen zu lassen. Voller Vorfreude schauen wir unserer baldigen Reise nach Nepal entgegen. Natürlich freuen wir uns vor allem darauf die Kinder, die in unserer Einrichtung leben, wieder zu sehen und zudem auch mit neuen Ideen wieder an die Arbeit in Nepal gehen zu können.

Diese Ideen beziehen sich insbesondere auf die qualitative Arbeit an unseren bestehenden Projekten aber auch auf neue Projekte die wir zur Unterstützung und Förderung der Straßenkinder umsetzen möchten. Der Verein „OneLoveOneWorld e.V.“ sieht große Erfolge in der Arbeit mit den Straßenkindern in Nepal. Wir sind ermutigt, noch mehr Kinder aufzunehmen und eine zweite Wohngruppe – eine Mädchenwohngruppe entstehen zu lassen. Zunächst werden wir mit der bestehenden Jungenwohngruppe umziehen, um mehr Platz für eine zweite Wohngruppe in einem neuen Haus zu finden. Dann werden wir unseren Fokus auf die Mädchen unter den Straßenkindern legen. Die Zielgruppe des Projektes der „Mädchenwohngruppe“ sind weibliche Straßenkinder oder Mädchen, die sich in einer problembelasteten Lebenssituation befinden und im Alter von circa 11 bis 18 Jahren sind.

Die Mädchen können aus den unterschiedlichsten Gründen in die Wohngruppe aufgenommen werden. Mögliche Gründe können Missbrauchserfahrungen, Drogenerfahrungen, Beziehungsmangel, Vernachlässigung, soziale Defizite, Verwaisung und andere sein. Vor allem Mädchen, die auf der Straße leben, sind sexuellen Übergriffen und anderen Formen von Gewalt ausgesetzt und somit benötigen gerade diese Kinder einen Lebensraum, der Schutz und Sicherheit bietet.

Die neue Wohngruppe besitzt ähnliche inhaltliche Schwerpunkte wie die der Wohngruppe für Jungen, jedoch werden auf mädchenspezifische Anliegen und Probleme im Besonderen eingegangen. Der Kontakt zu Einheimischen Organisationen die insbesondere Hilfsprojekte für Mädchen und Frauen anbieten, wurde von uns im Vorfeld hergestellt.

Spenden kommen

immer direkt an

Jetzt freuen wir uns auf einen regen Austausch über sinnvolle Unterstützungsmöglichkeiten der Mädchen in Nepal. Wir freuen uns auf eine neue Zeit, in der wir es hoffentlich wieder schaffen, ein Projekt erfolgreich umzusetzen, um auf diesem Weg der gerade weiblichen Armut in Entwicklungsländern entgegenzutreten. Wir möchten an dieser Stelle einmal darauf aufmerksam machen, dass wir uns nicht über Spendengelder finanzieren. Ihre Spende kommt auf direktem Wege bei den Kindern in Nepal an.“

Wer Interesse daran hat, die Arbeit von Leonie York und Stephanie Theis im Betrieb, in einer Schule oder einer anderen Institution vorzustellen, der kann sich unter folgender Emailadresse: mail@onelove-oneworld.org melden. Im Internet-Blog unter OneLove-OneWorld.org/blog berichten die beiden Siegenerinnen außerdem regelmäßig über ihre Arbeit vor Ort.

 

 

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Rückkehr nach Deutschland…nur für kurze Zeit

Vor gut einem Monat haben wir in Nepal unseren kleinen Abschied gefeiert. Dieser Abschied war jedoch gewiss nicht für immer, sondern lediglich für einen Zeitraum von ungefähr 3 Monaten. Zurück nach Deutschland mussten wir, um Öffentlichkeitsarbeit leisten zu können und dadurch zu garantieren, dass wir die Projekte auch weiterhin finanziell absichern können. Somit befassen wir uns momentan intensiv damit Vorträge zu halten, Events durchzuführen und natürlich Geld für unseren eigenen Unterhalt in Deutschland zu verdienen. Dies ermöglicht uns dann auch wie gehabt ab September wieder ehrenamtlich in Nepal arbeiten zu können.

Wohngruppe für Straßenkinder in Naikap (Kathmandu)

Wohngruppe für Straßenkinder in Naikap (Kathmandu)

In der Zwischenzeit arbeiten unsere Mitarbeiter Rajan, Kedar und Rabin in der Wohngruppe in Nepal und informieren uns regelmäßig über die Entwicklung der Kinder. Unsere Schulkinder hat die Motivation und die Lernlust gepackt und diese stecken momentan sehr viel Energie und Ehrgeiz in die Schule. Fächern in denen es Probleme gibt werden individuell nach der Schule in unserer Einrichtung gefördert. Trotz der langen Schulzeit bleibt aber auch genügend Zeit zum spielen, da es nicht selten vorkommt, dass es in jeder Woche in Nepal einen Feiertag gibt und die Schule dann natürlich geschlossen bleibt. Eine weitere Angelegenheit, die uns vor unserer Abreise kleine Bauchschmerzen bereitet hat, hat sich zum positiven entwickelt. Ramesh (19), der nun seit circa 2,5 Monaten in unsere Einrichtung lebt besaß keine Ausweißdokumente, was in Nepal keine Seltenheit ist, es jedoch erschwert einen Job zu finden. Um diese Papiere beantragen zu können, musste Ramesh zu seinem Vater reisen, welcher circa 12 Busstunden von Kathmandu entfernt lebt und welchen er über eine sehr lange Zeit nicht gesehen hatte.
Ramesh wurde vor seiner Reise und während dieser intensiv von unseren Mitarbeitern begleitet, da sich alle darüber im Klaren waren, dass der Antritt dieser Reise und das Widersehen mit dem Vater eine große emotionale Belastung für Ramesh sein würde.
Umso toller ist es nun zu sehen, dass Ramesh gestärkt aus dieser Herausforderung wieder heraustritt und er nach einem langem Hin und Her und vielen Stunden Warterei nun ein stolzer Besitzer einer Identifikationskarte und somit einer komplett legalen Arbeitserlaubnis ist. Seit gestern besucht er die Fahrschule, um einen Autoführerschein zu erlangen und dadurch seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern. Da wir Rameshs Zuverlässigkeit und Energie in den letzten Monaten kennenlernen durften, unterstützen wir ihn voll und ganz in seinen Zukunftsplänen und freuen uns über seine Entwicklung.
Einen für uns sehr großen Erfolg haben wir im Hinblick auf eine Spendenzusage einer Stiftung erzielen können. Wir kooperieren nun mit der Ein-Zehntel-Stiftung, die uns die Finanzierung der Mahlzeiten für eine zweite Wohngruppe für 18 Monate zugesagt hat.
Wir freuen uns sehr einen Partner in dieser Sache gefunden zu haben.
Des Weiteren wurde der Verein von der Kirche in Marten nach einem Vortrag von Frau York in der Gemeinde mit finanziellen Mitteln von 670 Euro unterstützt.
Wir bedanken uns recht herzlich für das Vertrauen, welches uns hier entgegen gebracht wird.
Wenn auch Sie zur Projektfinanzierung beitragen möchten, besuchen Sie bitte unsere Homepage.
Unter der Rubrik Spenden sind verschiedene Unterstützungsmöglichkeiten aufgeführt. Sowohl bei einmaligen Spenden als auch bei einem Dauerauftrag können Sie den Betrag, den sie unseren Projekten und unseren Kindern in Nepal zukommen lassen möchten, selbst bestimmen.

 

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Empowerment- Mädchen kommen gestärkt zurück

Music Camp-Ehemalige Strassen- und Waisenmädchen verbringen eine stärkende Zeit

Music Camp-Ehemalige Strassen- und Waisenmädchen verbringen eine stärkende Zeit

Soeben sind wir von dem Music Camp in Tokka nach Kathmandu zurück gekehrt. Die Aktivitäten und die Zeit die wir zusammen mit den Kindern verbracht haben waren eine schöne Mischung aus verschiedenen Spielen, Musik machen, Schmuck herstellen und vielen guten Gesprächen. Alle Mädchen waren begeistert bei jeder Aktivität dabei und schnell verliefen sich die Positionen von Betreuer und Teilnehmer und zusammen wurde überlegt welche Aktivitäten allen am meisten Spaß machen und wie wir gemeinsam eine tolle Zeit verbringen können. Insgesamt wurde viel gelacht und trotzdem wurden hin und wieder ernste Gespräche angeschnitten. Viele der Mädchen haben eine Zeit lang auf der Straße gelebt und keine Eltern mehr oder Eltern, die sich in einer Situation befinden, in der sie die Kinder nicht selber großziehen können. Trotz aller traumatischen Erfahrungen der Kinder war es toll zu sehen wie stark diese sind und was für eine tolle Organisation sich hinter NAG, in welcher die Kinder leben, verbirgt. In Zukunft werden wir weiterhin mit NAG zusammen arbeiten und hoffe, dass sich daraus noch viele hilfreiche Erfahrungen ergeben. Vielen Dank an NAG, an Dev, an die wunderbaren Mädchen und an alle Spender die diese Erfahrung für die Mädchen ermöglicht haben.

Gitarre spielen unter freiem Himmel

Gitarre spielen unter freiem Himmel

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Ein weiteres Music Camp findet statt!

Nun ist es endlich so weit, das nächste Music Camp ist komplett vorbereitet und am Freitag geht es auch schon los. Von Freitag bis Montag werden wir mit 20 Ex-Straßenkinder Mädchen ein Music Camp voller sportlichen, künstlerischen und natürlich musischen Aktivitäten durchführen. Das diesjährige Music Camp findet in Tokka statt und wird wie im letzten Jahr von nepalesischen Volontären begleitet. Der Schwerpunkt dieses Music Camps liegt auf der Stärkung des weiblichen Geschlechtes. Die 20 Kinder, die partizipieren werden, wohnen in der Organisation NAG, die seit 20 Jahren mit Straßenkindern arbeitet. Alle Mädchen haben bevor sie in diese Organisation kamen Jahre auf der Straße verbracht. Der Großteil der Mädchen hat traumatisierendes wie physischen und psychischen Missbrauch und Vernachlässigung erfahren. Das Ziel des Music Camps ist vor allem diese Mädchen in ihrem Selbstwert zu stärken und den Gruppenzusammenhalt durch kreative Aufgaben und Angebote zu fördern. Das gesamte Team, welches aus sechs Personen besteht freut sich schon sehr auf die bevorstehenden Tage und hofft auf viele tolle Momente.

Wir danken allen Spendern die das diesjährige Music Camp möglich machen. Ganz besonderer Dank geht an den Leo Club Siegen der das Music Camp mit einer grosszügigen Spende unterstützt.